vorbei an einem alten Bekannten

…Die gelegentlichen Regenschauer der letzten Tage waren im Schwarzbach noch nicht angekommen…

kurze RastAuch in diesem Jahr wollten Petdwyuerdwyudwyu, Mardwyukusdwyudwyu und ich wieder eine gemeinsame Radtour machen und so hatten wir uns schon vor Monaten für diesen Samstag verabredet. Als der Tag nun näher rückte, wurden die Wetteraussichten für heute immer schlechter. Vor zwei Tagen hieß es noch, dass der heutige Samstag komplett verregnet sein wird und so hatten wir schon Bedenken unsere Tour ausfallen lassen zu müssen. Gestern sah der Wetterbericht nun aber doch wieder besser aus und wir verabredeten uns für 10:00 Uhr an der Bahnstraße-Ecke HOAG-Trasse.
Weil Mardwyukusdwyudwyu und ich den selben Anreiseweg hatten, trafen wir uns schon um 9:40 Uhr bei Mardwyukusdwyudwyu und radelten dann zum Treffpunkt. Dadurch waren wir pünktlich an der Bahnstraße und konnten zu dritt weiter radeln.
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ein Feind weniger?

Hoffen wir mal, dass durch die neue Technik nicht noch mehr gegenseitige Rücksichtnahme in den kleinen alltäglichen Situationen verloren geht…

Der zweitgrößte natürliche Feind des Fahrradfahrers nach dem Hund ist ja unmittelbar das Auto. ;) Heute las man auf heise.de dass die Autobranche hier Besserung gelobt.
Parken auf dem RadwegSchön wäre allerdings auch mal eine „Studie“ darüber, wie sich die Sozialkompetenz der Autofahrer entwickelt, wenn ihnen mit Hilfe zusätzlicher Technik eine weitere Selbstverständlichkeit abgenommen wird? Mir fallen nämlich noch ein paar andere „Begegnungs-Situationen“ ein, die nicht von Technik abgedeckt werden, bei denen aber etwas soziale Kompetenz oder wenigstens das Einhalten der STVO-Regeln helfen würde.

Hoffen wir mal, dass durch die neue Technik nicht noch mehr gegenseitige Rücksichtnahme in den kleinen alltäglichen Situationen verloren geht.

Die 10 Gebote des sicheren Radfahrens

… 8.Fahre nach außen offensiv, aber innerlich defensiv…

Die Tage fand ich beim Stöbern einen schönen Artikel zum Fahrradfahren und wie man sich im Verkehr verhalten sollte, um auch angemessen beachtet zu werden. Er ist zwar schon etwas älter, ich fand ihn so gut, dass ich ihn erst verlinkt hatte, dann aber doch auch hierhin kopierte – auch ja und mit bestem Dank an die Autoren.:


Die 10 Gebote des sicheren Radfahrens

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Spaß und Sicherheit

… Allerdings würde es (den Fahrradfahrern) schon sehr viel bringen, wenn einfach nur bestehende Regelungen beachte bzw. durchsetzt werden…

Blick auf die NordsternparkbrückeIn den letzten Wochen hatten sich ja zum Thema Sicherheit beim Biken einige zu Wort gemeldet. Der eine wollte eine generelle Helmpflicht für Fahrradfahrer, dann forderte jemand orange-farbige Warnwesten und zuletzt waren es die E-Biker, die man zum Helm verpflichten wollte. Allen diesen Überlegungen gemein ist hoffentlich, wie man das Fahrrad fahren sicherer machen kann. – Das hoffe ich, weil man manchmal auch den Eindruckbekommt, dass manche das Fahrrad einfach nur unattraktiver machen möchte. – Dabei gibt es offensichtlich deutlich mehr Kopfverletzungen bei Autofahrern als bei Fahrrad-Fahrern. 8-O
Kokerei WalsumAllerdings würde es (den Fahrradfahrern) schon sehr viel bringen, wenn einfach nur bestehende Reglungen beachte bzw. durchsetzt werden. So sieht man leider immer wieder Fahrradfahrer die Nachts völlig ohne Beleuchtung fahren. – Besonders dreist wird es, wenn sie schwarz gekleidet bei Nieselwetter zu zweit nebeneinander und links fahrender weise plötzlich auf der Radtrasse vor mir auftauchen. (Ich in fahrtrichtung-rechts fahrend) Über den Geisteszustand der beiden möchte ich gar nicht weiter nachdenken. Schließlich hatte sie mich mit meiner guten Beleuchtung sicher schon seit einigen hundert Meter gesehen und sind trotzdem weiter auf meiner (und ihrer falschen) Seite geblieben, und haben bis zuletzt auf mich „drauf gehalten“. :evil: – Ich musste dann, perplex wie ich war, den Haken durch die Wiese schlagen.
Blick ins StadionAber wo wir schon mal beim Thema Beleuchtung sind. Da gibt es bedauerlicherweise auch noch andere Gefährdungen. Seit Längerem schon nerven Biker-Kollegen mit diversen Blinklichtern an ihren Bikes. Neben der Tatsache, dass diese Dinge die anderen Mitbiker nerven und auch nicht erlaubt sind, bringen sie auch nur dem Träger selbst einen mehr oder weniger kleinen bis fragwürdigen Sicherheitsgewinn. Nicht umsonst sind blinkende Elemente in barrierefreien Webseiten untersagt – Stichwort „Photosensitive Epilepsie“. ;) Aber auch die anderen Autofahrer werden von den Mitbikern abgelegt, weil das Blinken die Aufmerksamkeit fokussiert.
die Stelen auf der Halde HanielNun kommt aber neuerdings eine weitere unangenehme Unsitte hinzu. Offensichtlich sind starke Leuchtdioden und zugehörige Akkus so billig geworden, dass Helm-Lampen mit der Leuchtkraft eines besseren Autoscheinwerfers schon zu Spottpreisen aus China importiert werden können und immer „beliebter“ werden.
Dem Träger ermöglichen sie sicher einen Sichtkomfort ähnlich einer Tag-Fahrt – für nachtblinde Einzelfahrer, auf verlassenen Strecken, ohne Wildkontakt also sicher eine interessante Option. Bei jeder anderen Nutzung nimmt der Träger allerdings in Kauf, dass andere Verkehrsteilnehmer oder Waldbewohner direkt oder indirekt geblendet werden. Schon als dahinter-fahrender Mitbiker, hat man ohne adäquate Beleuchtung, keine Chance. Wasserturm in DuisburgReicht der eigene Lichtschein auch ansonsten mehr als gut aus (So eine Sigma PowerLED Black Pro ist ja auch nicht gerade dunkel ;) ), um alles gut zu erkennen, sieht das völlig anders aus, wenn man einen solchen Blender in der Nähe hat. Die eigene Lampe wird zur Funzel degradiert und der dazugehörige Lichtschein ist, auch außerhalb des „gegnerischen“ Lichtkegels, einfach nicht mehr zu erkennen. Das Auge hat sich unmittelbar an das deutlich hellere Licht des Anderen gewöhnt, sodass die eigene „90-Lux-Funzel“ dann natürlich nicht mehr ausreicht. In dem Lichtkegel des Blenders ist „alles gut“, aber dort, wo dessen Licht nicht direkt hinkommt, ist es rabenschwarz. Und da beim Mountainbiken schon mal Hindernissen auftauchen, sollte man auf diese auch reagieren. Um sie aber umfahren zu können, ist es zwingend nötig, diese auch zu erkennen – und natürlich nicht 20 Meter vor mir – im Licht des „Kollegen“, sondern kurz vor meinem Rad. Single TreeIn der Blender-Variante hat man als Nachfolgender aber immer ein paar Meter, die man „blind fliegt“. Wenn es „nur“ um Pfützen geht, ist man dann nach wenigen Kilometern zwar klitschnass, aber sonst unverletzt. Richtig nachteilig macht sich das aber auf schnellen Abschnitten wie Abfahrten bemerkbar. Dort reicht es dann schon aus, dass der Ignorant nur kurz den Kopf dreht und der Weg vor einem im Dunklen liegt. Die unmittelbar einsetzende „Finsternis“ auf dem Weg, lässt dann schnell unbeherrschbare Situationen entstehen. Ganz zu schweigen von den direkten Blendungen, wenn der Blender den Kopf kurz mal in die eigene Richtung dreht oder ein Verkehrsschild „beleuchtet“ oder man gar mal kurz vor ihn „gerät“. Von Trails, – auf denen man ja für gewöhnlich im kurzen Abstand hintereinander fährt und auch die „Hindernisse“ in sehr kurzen Abständen aufeinanderfolgen, muss man – glaube ich – gar nicht erst reden. Dort hat man nur dann eine Chance, wenn man dem Blender noch einen schönen Tag/ein schönes Leben wünscht und ihm ein paar Minuten Vorsprung gibt…
Unter der AutobahnAuf den Bike-Touren in den letzten Monate hat sich nun leider die Teamfähigkeit als großes Problem gezeigt. Seit einer Weile hatte ich ja die Blenderei jetzt auch auf einige Touren erdulden müssen. – Und wenn man dann bei jeder (gegnerischen) Benutzung des Flakscheinwerfers unmissverständlich klarmacht, dass man das nicht mag, – er aber immer wieder und wieder und wieder … benutzt wird, ergibt sich auch schnell noch ein anderes Problem, – kein wirklich neues – aber es verfestigt sich der Eindruck, dass man entweder unerwünscht ist :oohh: oder es doch zumindest erhebliche Defizite bei der gegenseitigen Achtung und Wertschätzung gibt. Das aber nur am Rande, denn auch so ergibt sich ein (globales, über das „Team“ hinausgehendes) Fazit ganz klar – und eigentlich ist das für mich auch schon seit einer ersten Begegnung dieser Art im letzten Februar festgezurrt. : Das ist meine Freizeit und da habe ich auf solche Nervereien/Mobbereien keinen Bock! Nicht nur, dass mich solche Mitfahrer gefährden, auch der Spaß hört für mich an dieser Stelle rasch auf. – Wiederum habe ich auch keine Lust mich an dem „Wettrüsten“ zu beteiligen, schon weil ich selten allein auf oben-genannten verlassenen Strecken unterwegs bin und ansonsten nicht ähnlich geringes Sozialverhalten beweisen möchte. Die DIMB Trail Rules sind lediglich aus Platzgründen von meiner Sidebar verschwunden und nicht weil ich sie nicht mehr beachten möchte!
Also werde ich, bis die Witterung wieder Fahrten ohne Beleuchtung ermöglicht, wohl vermehrt allein oder in kleineren Gruppen fahren (müssen).
Und eigentlich ist die Mobberei mit der Beleuchtung auch nur eine weitere Eskalationsphase der gegenseitigen Nicht-Achtung.
An der EmscherErst wird einem bei abendlichen Spontan-Bike-Runden nicht mehr Bescheid gesagt: Das lässt man ja erst mal noch eine Weile/Jahre durchgehen, aber irgendwann macht man es dann eben genauso.
Oder es wird mit der Geschwindigkeit genervt. Ist er hinten bremst er die Tour, fährt er vorn, staunt man wie schnell es dann plötzlich doch geht.
Zeigt man ihm eine schöne, neue Strecke, an der man selbst lange „gebastelt“ und probiert/gesucht hat und die ihm gut gefällt, organisiert er ein paar Wochen später eine „eigene“ Tour (mit anderen) und um sich dann selber schön für meinen Track loben zu lassen, werde ich vorher kurzerhand ausgeladen.
Oder – Wenn sich bei Regen untergestellt wird, ist es wichtiger das er sein Bike unters Dach bekommt, der Kumpel (ich) kann ruhig davor im Regen stehen …


SteinadlerInzwischen ist einer der Blender auch noch zum Stalker2.0 geworden (und inzwischen durch eine Selbst-Anzeige verifiziert). In realen Leben will er / wollen sie nichts mit mir/uns zu tun haben, sehen und grüßen uns nicht, schneiden uns bei jeder Gelegenheit… – aber im Internet – da ist er hochgradig an mir/uns interessiert. 8-O – So sehr interessiert, dass er über viel Monate jeden Tag mindestens zwei-drei-mal (bis zu 26 Sessions an einem Tag im Mai :evil: ) hier im Blog war. – Und gerade dieser Artikel scheint ihn, obwohl schon ein gutes Jahr alt, übermäßig zu interessieren. :wink:

Ach ja, und wie sagt schon ein altes deutsches Sprichwort?!:
Der LAUSCHER an der Wand hört seine eigene Schand.
Den was erfährt so ein Stalker schon aus dem Tagebuch des Ex-Kumpels…

Donnerstagsbiken 26.Jan.

… Zu zweit ging es dann auf der Winterrunde durch Bottrop und Gladbeck nach Kirchhellen…

im NordsternparkDen ganzen Tag war es heute halbwegs trocken, erst auf dem Nachhauseweg fing es dann an zu nieseln und später regnete es wohl sogar etwas kräftiger. Nach dem Abendbrot sah das Wetter aber wieder ganz gut aus und so trafen wir uns wie gehabt zum Donnerstagsbiken vor der Haustür. „Donnerstagsbiken 26.Jan.“ weiterlesen

Samstagsrunde zum Entenfang

Mit der Tour ging es dann auf einem leichten Zick-Zack-Kurs zum Entenfang und dort dann kurz über die Bahn. Weiter ging es dann in Richtung Kettwig…

Ruhr leicht überfülltAnfang der Woche hatte uns der Wetteronkel noch Hoffnung gemacht, dass am heutigen Samstag das Wetter wieder trocken sein wird. Wie wir inzwischen wissen, erfüllte sich diese Prognose leider nicht ganz… Auf der RaffelbergbrückeAber nun hatte ich am Anfang der Woche im Forum diese „Weichei“-Straßen-Runde ;) von gpsies (Entenfang-Selbeck-Kettwig-Speldorf – 39,02 km – Rundkurs) angepriesen. An diese Strecke hatte ich auch eine „An- und Abreise“ angebastelt, sodass ein neue Runde mit sehr viel Asphalt entstand (Oberhausen-Altstaden-Entenfang-Kettwig-Mülheim-Osterfeld – 60,26 km – Rundkurs). – Und nun das – keiner wollte mitkommen und das nur wegen dem bisschen Wetter. :twisted: – Da blieb wohl nur übrig, diesen Samstag allein zu biken…
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Donnerstagsbiken 19.Januar

Unser erstes Zwischenziel war heute die Halde Beckstraße, – die mit dem Tetraeder…

ein FlugzeugDen ganzen Morgen und den Vormittag über hatte es immer wieder reichlich geregnet. Zum Glück wurde das Wetter dann am Nachmittag etwas besser und so konnten wir um 20 Uhr, wie gewohnt zur Donnerstagstour starten.
letztens am RheinWir waren wieder zu dritt, auch Pascal kam heute mit. Weil die Radtrassen immer noch ziemlich feucht waren, wollten wir auch heute wieder hauptsächlich auf Asphalt biken. Unser erstes Zwischenziel war die Halde Beckstraße, – die mit dem Tetraeder. Oben machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter durch Bottrop in Richtung Halde Haniel. So kamen wir dann noch am roten Pferd, am St. Marienhospital und am Quadrat vorbei. Am Fuß der Halde schwenkten wir in die Trasse in Richtung Jakobi ein und fuhren dann über Fuhlenbruck zurück nach Osterfeld.
Viel Wasser in der EmscherDie momentanen Mädchen-/Asphalt-Runden sind meinem Blender-Bike-Kollegen geschuldet, der sonst (wohl neuerdings mit dem dreckigen Bike) nicht durchs Wohnzimmer darf…
Bei der Abfahrt vom Tetraeder musste ich den Blender (und Pascal) erst mal gut 500 Meter vorfahren lassen. Mein Kollege hatte seinen Flag-Scheinwerfer an und dadurch siehe ich, – wenn ich in seine Nähe komme, – ist es im Bereich seines Lichtkegels natürlich deutlich heller, aber wenn der Laterenhalter dann seinen Kopf mal anders bewegt, als im entsprechenden Moment (für mich) gut ist, habe ich ein Problem, denn meine Augen brauchen etwas länger, um sich an meine „nur“ 80 Lumen zurückzugewöhnen… Mein Bike-Kollege steht über solchen Dingen, ihn interessiert das nicht. – Ich habe aber keinen Bock, mit ~50 km/h über irgendwelche Steine oder Stöcker zu heizen, weil ich plötzlich „im Dunklen“ stehe. Da mein toller Kumpel außerdem etwas langsamer abfährt als ich, ließ ich ihm also reichlich Vorsprung und auf halber Strecke hielt ich dann auch noch mal an, weil ich schon wieder zu dicht dran war…
Solche „gemeinsamen“ Radtouren bringen in letzter Zeit regelmäßig Frust und eigentlich kann ich dann besser allein losfahren – unterwegs fahre ich doch über lange Strecken allein.