am Kampftag nach Magdeburg

Heute, am vierten Tag unseres BikeWeekEnds, war unser Ziel klar gesteckt. Ich musste um kurz vor 18 Uhr den Zug ab Magdeburg HBf ’schaffen’…

Blick auf die MorgensonneHeute, am vierten Tag unseres BikeWeekEnds, war unser Ziel klar gesteckt. Ich musste um kurz vor 18 Uhr den Zug ab Magdeburg HBf „schaffen“. Laut Karte waren es bis dorthin nur noch ~35 Kilometer, das sollte gut zu schaffen sein, bzw. das größere Problem wird sein, sich nicht zu sehr zu langweilen. unser ÜbernachtungsplatzEigentlich wollten wir deshalb heute extra-lange Ausschlafen, so ganz gut gelang mir das aber nicht deutlich vor 9 Uhr hatte ich fertig geschlafen. Ich erkundete erst noch die nähere Umgebung und hatte auch noch ein wenig zu basteln. Dann machten wir ganz in Ruhe Frühstück, quatschten noch eine Weile mit Einheimischen, packten unsere Sachen und machten uns startklar.
Beim Starten, kurz nach 10 Uhr, stellten wir noch fest, dass es hier auch einen GeoCache gibt. Den mussten wir natürlich erst noch loggen, :) bevor wir los konnten. Jetzt kamen wir auch an dem kleinen Campingplatz vorbei, den wir gestern ansteuern wollten, – das heißt theoretisch kamen wir vorbei, den gesehen haben wir weder den Platz noch einen Hinweis. – Bikertreff mit ganz viel KitschIch sage nur: „alles richtig gemacht!“ Etwas später kamen wir dann aber an einen anderen riesengroßen Campinglatz am Plattensee vorbei, der uns bzw. dem Elberadweg einen ziemlichen Umweg bescherte. Wir mussten nämlich einmal außen herum fahren.
Aber auf der anderen Seite fanden wir einen „schönen“ Bikertreff-Biergarten. Im ersten Moment fiel uns allerdings nur der viel Kitsch auf, überall standen kleine Gatgets herum, die blinkte, winkten oder einfach nur zappelten und auch sonst war jeder Sorte vertreten. – Und einige wenige Gäste fielen sofort auf, die mit ihrer Stimme den Biergarten dominierten. ;) – Aber alle waren absolut authentisch und schlechte Laune kam auch nicht auf, – im Gegenteil, es war richtig nett. Pretziener WehrIrgendwann „mussten“ wir aber weiter und langsam wurden auch die Radwege immer voller. Die Stimmung war hier, außerhalb der „Großstadt“ noch sehr freundlich, – was sich dann später in Magdeburg aber deutlich änderte. Biergarten an der Alten Elbe in PresterErstmal aber hatte der Elberadweg scheinbar unser Zeit-„Problem“ erkannt und schlängelte sich ziemlich aufwendig durch die herrlichen Elbauen. Irgendwann wurde es dann aber wieder Zeit eine Pause einzulegen. Der nächste Biergarten lies aber ziemlich lange auf sich warten. Erst in einem Vorort von Magdeburg fanden wir wieder etwas zum Tanken und zum Mittag machen. Hier trafen wir auch noch ein paar Einheimische, die uns ein paar Tipps für Magdeburg gaben. – Blick auf Magdeburg mit DomAllerdings stellte sich dann nachher heraus, dass wir wohl verschiedene Ansichten von „Post ab gehen“ haben. Und beim weiterfahren stellte sich auch heraus, das mein Lob auf die ausgeprägte Freundlichkeit der Sachsen-Anhaltaner etwas verfrüht und zu allgemein gefasst war. Jetzt fühlte man sich eher wieder auf die Walker-Strecken im Ruhrgebiet versetzt. :evil: – Egal, wir ließen uns die gute Laune nicht verderben und grüßten einfach stur „zurück“. ;) Hunderwasserhaus in MagdeburgDann kam die erste angekündigte Party an der Baustiel-Stadthalle. Allerdings gab es als Erster-Mai-Feier dort „nur“ einen völlig überlaufenen Rummel – nichts um mit den voll-gepackten Bikes zu verweilen. Also fuhren wir weiter zur Altstadt um ein Eiscafe zu suchen. Allerdings war an der Stelle unserer Tippgeberin kaum ein Mensch, geschweige denn ein Cafe oder Biergarten zu finden. So sahen wir uns aber wenigstens den Dom und das Hunderwasserhaus und ein paar andere Sehenswürdigkeiten an. Nachher fanden wir am Alex auch noch ein nettes Cafe und prüften ein Eis und einen Kaffee. Die Hitze dort war, trotz Park mit Springbrunnen und Eis vor der Nase, kaum auszuhalten. Eigentlich war es ganz gut, dass wir heute nur deutlich weniger Kilometer abspulen mussten, bei dem Wetter ließ es sich in Biergarten deutlich besser aushalten…
Blick in den Führerstand des ICsDann wurde es aber Zeit den Bahnhof zu suchen, schon weil wir auch noch ein paar Postkarten kaufen und schreiben wollten und bisher nichts gefunden hatten. Mein Zug, für den mein Bike und ich ja Platzkarten und Zugbindung hatten, fuhr dann pünktlich los. Ich setzte mich nicht auf meinen reservierten Platz, sondern zu einem anderen Biker aus dem Kölner Raum, der auch ein BikeWeekEnd hinter sich hatte und dementsprechend drehte sich unsere Unterhaltung auch um nichts anderes. ;) 2012-05-01 BikeWeekEndIn Hannover hatten wir zehn Minuten Verspätung und ich musste aus dem einen IC nach Köln in einen andern IC nach Köln, – diesmal aber über Duisburg, – umsteigen. Der Aufenthalt reichte zum Umsteigen trotz Verspätung gut aus, zumal ich nur vom Bahnsteig 12 auf ;) Bahnsteig 12 musste, klappte gut. :twisted: Dann hätte ich nochmal in Duisburg umsteigen müssen, ich hätte sieben Minuten Zeit in eine S-Bahn nach Oberhausen zu kommen. Allerdings hatte mein IC dann vor Hagosyuenosyuosyu eine Baustelle und dadurch in Essen gute zehn Minuten Verspätung. Ich frug dann zwar noch den Schaffner, wie das läuft, aber genaues konnte er mir auch nicht sagen. Ich bekam auch auf die Schnelle nicht heraus, wann und ob die nächste S-Bahn fährt. Das Risiko dann vom Duisburger Bahnhof nach Hause biken zu müssen, war mir dann doch zu groß. Dann doch lieber von Mülheim aus, also stieg ich stieg ich in Mülheim HBf auf, sattelte meine Sachen und radelte (im Schildkröten-Modus) den Rest nach Osterfeld.

Autor: Uwe

Uwe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Linux und Webdesign, seit 2006 benutzt er WordPress zum schreiben eines 'Tagebuchs'. Tätig ist Uwe als Webmaster und Netzwerkadministrator, er arbeitet und lebt seit 2001 in Oberhausen. In seiner Freizeit ist er viel mit dem Mountainbike und dem Fotoapparat unterwegs.

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